Suchmaschinen Marketing Wettbewerb MSN/Yahoo
Internet-Marketing weist die größten Wachstumsraten auf und spielt im Marketing-Mix von Firmen eine zunehmend wichtigere Rolle. Um den richtigen Dienstleister für eine Kampagne zu finden, fehlen etablierte Standards und Vergleichskriterien. Welche Agentur verwaltet das Online-Budget ihrer Kunden am Besten? Wer hat die beste Strategie zur Steuerung der Klick-Gebote entwickelt?
Um einen objektiven Vergleich zu ermöglichen, haben die beiden wichtigsten Suchmaschinen-Betreiber nach Google, Yahoo und Microsoft (MSN-Search) den internationalen Suchmaschinen-Marketing-Wettbewerb Bidding Agent Competition ausgeschrieben. Teams von Universitäten und Webmarketing-Agenturen sollten mit einem festgelegten Marketing-Budget möglichst viele qualifizierte Besucher für eine Website gewinnen. “Die Besserwisser” haben im Team Maxon gemeinsam mit Professor Dr. W. Conen (Prof. Intelligente Systeme) und seinen Mitarbeitern von der FH Gelsenkirchen diese Ausscheidung gewonnen und u. a. die Teams der Universität Stanford und Michigan auf die Plätze verwiesen:

Auch wenn Microsoft in Deutschland mit seiner Suchmaschine noch keine wichtige Rolle spielt, sind diese Ergebnisse übertragbar. Das Prinzip ist bei allen “sponsored Search”-Kampagnen (bezahlte Suchergebnisse) wie Google Adwords und Yahoo! Search Marketing gleich: Die Anzeigenpositionen werden versteigert. Wer den höchsten Preis pro Klick bietet, kann seine Anzeigen für einzelne Suchbegriffe auf den vorderen Plätzen einblenden. Damit ist auch der Optimierungsprozess bei allen Anbietern ähnlich. Durch geschickte Gebote versucht der Dienstleister, das vorgegebene Marketing-Budget seines Kunden optimal auszunutzen. So ist es uns gelungen:

Für diesen Wettbewerb wurde die reale Kampagne einer Firma genutzt, die über http://search.msn.com/ Kunden in den USA gewinnen möchte. Am Tage des Wettbewerbs übernahmen die Teams der Bidding Agent Competition (Maxon und seine Mitbewerber) das Ruder. Jedes Team versuchte in real-time mit dem vorgegebenen Budget die maximale Anzahl von neuen Besuchern für die Website zu gewinnen. Einige Teams eroberten am frühen Morgen die vorderen Plätze, mussten mittags jedoch feststellen, dass das Budget verbraucht war. Wir setzten dagegen auf laufende Optimierung und kontinuierliche Anpassung an die Marktverhältnisse, wie es sich in der praktischen Arbeit als “Die Besserwisser” für unsere Kunden bewährt hat. Diese Strategie ist in der folgenden Grafik gut zu verifizieren:

Die Ergebnisse und Original-Daten finden Sie in englisch auf den Seite Ergebnisseite der Bidding Agent Competition.
Die Pressemitteilung der FH Gelsenkirchen finden Sie unter Medieninfomationen oder direkt unter Gelsenkirchen liegt vor Stanford und Michigan]=23&tx_ttnews[backPid]=40&cHash=70ab11e6e0 bzw. hier:

Gelsenkirchen liegt vor Stanford und Michigan
Drei Informatiker der Fachhochschule Gelsenkirchen sowie ein externer Informatik-Experte haben als Team „Maxon“ beim Wettbewerb zum Suchmaschinen-Marketing – ausgeschrieben von zwei großen Suchmaschinen-Betreibern – den ersten Platz gemacht. Das Gelsenkirchener Hochschulteam entwickelte die schnellste eigenständig handelnde Software für Werbeplattformen im Internet. Informationen zu Wettbewerb und Software unter www.die-besserwisser.de.
Gelsenkirchen. Hinter dem Namen „Maxon“ (gesprochen mit „a“) stehen vier Informatik-Experten: Informatikprofessor Dr. Wolfram Conen, Kai Salmen, Masterabsolvent im Studiengang Angewandte Informatik und jetzt wissenschaftlicher Mitarbeiter, Fabian Dimski, Student im Masterstudiengang Angewandte Informatik, alle drei vom Fachbereich Informatik der Fachhochschule Gelsenkirchen sowie Frank Velmeke, Internet-Marketing-Experte von der Besserwisser-Agentur in München. Das Team „Maxon“ hat mit elf anderen Teams – vorwiegend aus den USA – Mitte Juni an einem internationalen Wettbewerb zum Suchmaschinen-Marketing zweier großer Suchmaschinen-Betreiber teilgenommen. Dafür mussten die Teams eine Software für eine Werbeplattform entwickeln. Wolfram Conen: „Wird über die Suchmaschine ein bestimmter Begriff gesucht, sollen auf der Ergebnisseite zusätzlich zum Thema passende Werbelinks erscheinen. Also haben wir eine eigenständig handelnde Software entwickelt, die möglichst schnell die gewünschten Links in gute Positionen auf der entsprechenden Internetseite platziert.“ Werden beispielsweise Informationen zum Begriff Reiterhof gesucht, sollten neben allen Links zum Thema auf einem zuvor bestimmten Feld zusätzlich Werbelinks rund um Reitartikel und Reiterferien erscheinen. Wichtig ist, dass die „richtigen“ Links möglichst oben auf der Seite erscheinen, damit diese von den Internetnutzern so häufig wie möglich angeklickt werden.
Ob die Software auch hielt, was ihre Entwickler versprachen, zeigte der 24-Stunden-Test. So lange kam nämlich jede Software der insgesamt zwölf Wettbewerberteams in der Suchmaschine zum Einsatz. Am Schluss bekam die Software den mit 500 Dollar dotierten ersten Preis, welche die meisten Klicks zu den gewünschten Werbeanbietern erzeugte. Letzte Woche wurde das Siegerteam bekannt gegeben: Es ist „Maxon“ von der Fachhochschule Gelsenkirchen, den zweiten und dritten Platz belegten die Teams der nordamerikanischen Universitäten Stanford und Michigan. Informationen über den Preis kann man nachlesen unter www.die-besserwisser.de.
Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:
Prof. Dr. Wolfram Conen, Fachbereich Informatk der Fachhochschule Gelsenkirchen, Telefon (0209) 9596-566 oder 9596-483 (Dekanatssekretariat), Telefax (0209) 9596-427
PC-Experten ganz oben auf dem Treppchen
So lautet ein Artikel zu diesem Wettbeweb aus der Buerschen Zeitung. Das Original finden Sie unter SEM-Suchmaschinen-Marketing-Wettbewerb oder unten.
